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Break-even-ROAS Rechner

Ab welchem ROAS verdienst du an einer Bestellung tatsächlich Geld — und was darf dich ein Kauf höchstens kosten? Trag deine Zahlen ein, beides steht sofort da. Ohne Anmeldung, ohne E-Mail.

Was ein Kunde im Schnitt zahlt, inklusive Mehrwertsteuer.

%

Deutschland 19, Österreich 20, Schweiz 8,1.

Was dich die Ware selbst kostet, netto — Einkauf plus Zoll.

Was DU je Bestellung zahlst, nicht was der Kunde zahlt.

%

Anteil vom Bruttobetrag. Meist zwischen 1,5 und 3 Prozent.

%

Anteil der Bestellungen, die zurückkommen. Bei 0 lassen, wenn unbekannt.

Break-even-ROAS

2,51

Darunter zahlst du drauf, darüber verdienst du. Genau auf diesem Wert ist das Ergebnis null.

Maximaler CPA

23,47 €

So viel darf dich ein Kauf höchstens kosten. Dieselbe Rechnung wie oben, nur in Euro statt als Faktor.

Nettoumsatz (ohne MwSt.)
49,58 €
− Wareneinsatz
18,00 €
− Versand & Verpackung
4,50 €
− Zahlungsgebühren
1,18 €
= Deckungsbeitrag
25,90 €
nach Retouren
23,47 €
Marge vom Bruttoumsatz
39,8 %

Gerechnet wird in deinem Browser. Nichts davon wird gesendet oder gespeichert.

Wie der Break-even-ROAS berechnet wird

Der Break-even-ROAS ist der Kehrwert deiner Deckungsbeitragsmarge. Liegt deine Marge bei 25 Prozent, ist der Break-even-ROAS 4,00 — du brauchst vier Euro Umsatz je Euro Werbebudget, um bei null herauszukommen.

Deckungsbeitrag = Nettoumsatz − Wareneinsatz − Versand − Gebühren
Break-even-ROAS = Bruttoumsatz ÷ Deckungsbeitrag
Maximaler CPA = Deckungsbeitrag

Wichtig ist der Nettoumsatz: Die Mehrwertsteuer war nie dein Geld. Wer mit dem Bruttobetrag rechnet, hält seine Marge um 19 Prozent für besser, als sie ist — und bietet entsprechend zu hoch.

Was ist ein guter ROAS?

Es gibt keinen allgemein guten ROAS. Ein ROAS von 2,0 ist ausgezeichnet für einen Shop mit 70 Prozent Marge und ruinös für einen mit 20 Prozent. Die einzige Zahl, die für dich zählt, ist dein eigener Break-even — alles darüber ist Gewinn, alles darunter ist Zuzahlung.

Deshalb ist die Frage „Was ist ein guter ROAS?" fast immer die falsche. Die richtige lautet: Wie weit liegt mein ROAS über meinem Break-even, und bleibt der Abstand bestehen, wenn ich das Budget erhöhe?

Warum ROAS und Gewinn nicht dasselbe sind

ROAS setzt Umsatz ins Verhältnis zu Werbeausgaben. Gewinn ist, was nach allen Kosten übrig bleibt. Zwischen beiden liegen Mehrwertsteuer, Wareneinsatz, Versand, Zahlungsgebühren und Retouren — bei vielen Shops mehr als zwei Drittel des Umsatzes.

Ein ROAS von 3,0 klingt gut, ist aber bei einem Break-even von 3,3 ein Verlust. Genau diese Lücke sorgt dafür, dass Shops mit steigendem Umsatz weniger verdienen: Sie skalieren eine Anzeige, deren ROAS über dem Durchschnitt liegt, aber unter dem eigenen Break-even.

Was ist der maximale CPA?

Der maximale CPA ist der höchste Betrag, den ein Kauf dich in Werbung kosten darf, ohne dass du draufzahlst. Er ist dieselbe Information wie der Break-even-ROAS, nur in Euro statt als Faktor — und in der Praxis oft die brauchbarere Größe, weil Kampagnen auf Kosten pro Aktion optimieren, nicht auf ein Verhältnis.

Rechnerisch entspricht der maximale CPA genau deinem Deckungsbeitrag pro Bestellung. Wer sein Gebot darüber setzt, kauft Umsatz und verkauft Gewinn.

Wie Retouren die Rechnung verändern

Eine zurückgeschickte Bestellung bringt keinen Deckungsbeitrag, kostet den Hinversand aber trotzdem. Bei zehn Prozent Retouren müssen also neun von zehn Bestellungen die zehnte mittragen — dein Break-even-ROAS steigt, ohne dass sich an deiner Kalkulation sonst etwas geändert hat.

Genau deshalb ist die Retourenquote im Rechner oben ein eigenes Feld und keine Fußnote. In Mode- und Schuh-Shops ist sie regelmäßig der Posten, der eine scheinbar profitable Anzeige kippt.

Was dieser Rechner nicht kann

Er rechnet mit einem Durchschnitt. Echte Shops haben Produkte mit sehr unterschiedlichen Margen, und der Durchschnitt verdeckt genau die Artikel, die Geld verlieren. Er kennt außerdem keine Wiederkäufe — wer einen zweiten Kauf einplant, darf beim ersten mehr bieten.

Nicht berücksichtigt sind Rücksende- und Bearbeitungskosten, Lagerverluste, Rabatte und deine Fixkosten. Das Ergebnis ist eine belastbare Obergrenze für eine Durchschnittsbestellung — kein Ersatz für eine Kalkulation je Produkt.

Dieselbe Rechnung, aber mit deinen echten Zahlen

Scaleproof zieht Bestellwert, Wareneinsatz und Gebühren direkt aus Shopify, rechnet je Produkt statt im Durchschnitt und sortiert jede Anzeige nach echtem Gewinn statt nach ROAS. Ansehen kannst du das ohne Konto.